Jahrgangsprojekte

Im zweiten und dritten Semester erarbeitet jeder Jahrgang gemeinsam als Gruppe mit Lehrenden aus Universität, Städelschule und kooperierenden Museen ein konkretes kuratorisches Projekt. Aufgabe der Studierenden ist es, innerhalb eines vorgegebenen Rahmens ein Konzept zu entwickeln und umzusetzen.

2013 erarbeiteten die Studierenden in Kooperation mit dem Museum MMK für Moderne Kunst Frankfurt, zusammen mit Peter Gorschlüter, Stefanie Heraeus und Bernd Reiß, ein Performance- und Filmprogramm für das Penetrável PN 14, eine der spektakulären Rauminstallationen des brasilianischen Künstlers Hélio Oiticica, welche im Frankfurter Palmengarten erbaut worden war.

2014 erarbeiteten die Studierenden die Kabinettausstellung Vergessene Körper: Helmut Kolle und Max Beckmann in Kooperation mit dem Städel Museum, zusammen mit Stefanie Heraeus, Felicity Korn und Felix Krämer.

2015 konzipierten sie die Ausstellungsserie Doppelzimmer für das Zwischengeschoss 3 ½ der KW Institute for Contemporary Art, Berlin, zusammen mit Ellen Blumenstein, Stefanie Heraeus und Nina Mende.

2016 fand die Gruppenausstellung After facts – Pudding Explosion rearticulated in einem leerstehenden Ladenlokal in Frankfurt statt, inspiriert von dem 1968 eröffneten Headshop „Pudding Explosion“ des Künstlers Peter Roehr und des späteren Galeristen Paul Maenz.  

 2017 erarbeiteten die Studierenden auf Einladung der Deutsche Börse Photography Foundation die Ausstellung The Biography of Things mit fotografischen Arbeiten aus der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, zusammen mit Anne Marie Beckmann, Stefanie Heraeus und Martin Liebscher.

2018 fand in Kooperation mit dem Portikus im Projektraum fffriedrich die Ausstellungsreihe Subject:Fwd:Unknown statt, die auf die dialogische Praxis der im Portikus ausgestellten Künstler Leo Asemota und Nástio Mosquito reagierte und zusammen mit Stefanie Heraeus und Christina Lehnert erabeitet wurde.

2019 entwickelten die Studierenden ein temporäres "Museum der Kritik", gemeinsam mit Stefanie Heraeus und Christina Lehnert. Im Medium der Performance erforschten sie mit Nuray Demir, Toon Leën, Thomas Geiger und Simon Pfeffel das zukunftige gesellschaftspolitische Potential der Institution Museum.