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January 2019

Der westliche Kunstbegriff im Sog des globalisierten Kunstmarkts

Wolfgang Ullrich

Museum Angewandte Kunst, Foyer

Mittwoch, 23.01.2019, 18 Uhr

February 2019

Sammeln und Ausstellen Global?

Ein Studientag anlässlich der Ausstellung Museum Global. Mikrogeschichten einer ex-zentrischen Moderne

 

Seit seiner Entstehung im 18. Jahrhundert ist das Museum ein Ort permanenter Neu- und Umordnungen. Sammlungen haben den Anspruch von Dauer. Gleichwohl ist der Umgang mit ihnen - ihrer Präsentation, Erforschung und Vermittlung - immer wieder durch Perspektivwechsel bestimmt. Unter den Vorzeichen postkolonialer Theoriebildung und den geopolitischen Veränderungen seit Ende des Kalten Krieges setzte in den letzten Jahrzehnten ein grundlegendes Umdenken ein.Was bedeutet Sammeln und Ausstellen in einem globalen Rahmen, insbesondere für ein Museum wie die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, deren Sammlung maßgeblich durch das europäisch-nordamerikanische Narrativ der Moderne geprägt ist?

 

Kunstsammlung Nordrhein Westfalen, K20, Open Space

Freitag, 01.02.2019, 10:30 - 17 Uhr

 

10:30 Uhr 

Susanne Gaensheimer (Düsseldorf)

Begrüßung

 

10:45 Uhr

Stefanie Heraeus (Frankfurt) und Christian Spies (Köln)

Einführung

 

11 Uhr

Dirk Hildebrandt (Köln)

Im Blick des Anderen. Sam Gilliam und die Kontexte afroamerikanischer Kunst

 

12 Uhr

Maria Müller-Schareck und Julia Hagenberg (Düsseldorf)

"Mikrogeschichten einer ex-zentrischen Moderne" Gespräch in der Ausstellung

 

13:30 - 14:30 Uhr Mittagspause

 

14:30 Uhr

Robert Skwirblies (Berlin)

Die Einhegung des Exotischen. Außeneuropäische Kunst- und Kulturgüter in europäischen Museen des 19. Jahrhunderts

 

15:30 Uhr

Lena Bader (Paris)

Primitive Moderne? Vicente do Rego Monteiros Kritik am Nachleben der brasilianischen Antike

 

17 Uhr Ende des Studientages

 

Eine Kooperation der Curatorial Studies, des Kunstgeschichtlichen Instituts der Goethe-Universität, des Kunsthistorischen Instituts der Universität zu Köln und der Kunstsammlung NRW