Studienverlauf

Im ersten Jahr haben die Studierenden regelmäßigen Kontakt mit den kooperierenden Museen. Sie werden eingebunden in Diskussionen um die Konzeption und Realisierung von Ausstellungen und Sammlungspräsentationen. Veranstaltungen an der Universität dienen der Vertiefung des Fachwissens. Ferner werden Kriterien und Kategorien der Kunstkritik sowie theoretische Grundlagen in Kunsttheorie und Ästhetik diskutiert ebenso wie Fragen zur Geschichte des Museums und des Ausstellungswesens. Ein zweimonatiges Praktikum, das nach Möglichkeit die Mitarbeit an einem Ausstellungsprojekt sein soll, gibt Einblick in die kuratorischen Bereiche eines Museums oder einer Ausstellungsinstitution.

Im Mittelpunkt des zweiten Studienjahres steht die Erarbeitung der Masterarbeit. Daneben soll die Verbindung objektbezogener Herangehensweisen mit theoretischen Fragestellungen vertieft werden. Die Prüfungen werden an Goethe-Universität und Städelschule abgelegt.

 

Im zweiten und dritten Semester erarbeitet jeder Jahrgang gemeinsam als Gruppe mit Lehrenden aus Universität und kooperierenden Museen ein konkretes kuratorisches Projekt. Aufgabe der Studierenden ist es, innerhalb eines vorgegebenen Rahmens ein Konzept zu entwickeln und umzusetzen. 2013 kuratierten die Studierenden in Kooperation mit dem MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt ein Performance- und Filmprogramm für einen Penetrável von Hélio Oiticica. 2014 erarbeiteten sie die Kabinettausstellung Vergessene Körper: Helmut Kolle und Max Beckmann in Kooperation mit dem Städel Museum. Für 2015 ist eine Ausstellungsserie für das Zwischengeschoss 3½ der KW Institute for Contemporary Art Berlin in Planung.

 

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